Unser Homepage ist am Entstehen. Bis dahin informieren wir Sie auf dieser provisorischen Homepage. Wollen Sie regelmässig mit dem Infoletter über die Traumapädagogik in der Schweiz informiert werden?

Über uns

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit stark belastenden Biografien sind in ihrer Entwicklung und Lebensgestaltung vielseitigen psychischen und sozialen Herausforderungen ausgesetzt. Sie entwickeln individuelle Überlebens- und Bewältigungsstrategien mit dem Ziel eines möglichst gelingenden Umgangs mit diesen herausfordernden Lebensumständen. Resilienz sowie ein tragfähiges soziales Umfeld fördern die persönliche Entwicklung und Ausgestaltung dieser Lebensumstände. Die junge Fachrichtung Traumapädagogik anerkennt diese grosse Lebensleistung und setzt sich mit den besonderen Bedürfnissen dieser Menschen auseinander. Sie fördert das gemeinsame Verstehen vergangener und aktueller Geschehnisse und deren Auswirkungen auf das psychische Erleben und begleitet die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auf dem Weg zu Selbstverstehen und Selbstbemächtigung. Die Traumapädagogik setzt ein soziales Umfeld und Beziehungserleben ins Zentrum, die die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Menschen mit stark belastenden Biografien in der Entwicklung und Lebensgestaltung unterstützen und fördern. Die Herausforderungen und anspruchsvollen emotionalen und sozialen Dynamiken, mit welchen die in der Begleitung tätigen Menschen dabei konfrontiert werden, sind ein weiterer Schwerpunkt einer traumapädagogischen Position

    Der Schweizer Fachverband Traumapädagogik setzt sich ein:
  • für eine bedürfnisorientierte Versorgung der Menschen aus herausfordernden Lebensumständen und der sie begleitenden Menschen

  • für die Verbreitung und Verankerung traumapädagogischer Haltungen, psychotraumatologischer Expertise und Erkenntnissen der Resilienzforschung in der Sozialen Arbeit und Pädagogik.

  • für die politische Anerkennung der Lebensleistung dieser Menschen und der Bereitstellung der notwendigen Rahmenbedingungen, um ihnen die Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen.